Blut aus Nord – Memoria Vetusta II
Eigentich sollte ich diese Kritik nicht jetzt schreiben. Seit genau 10 Minuten läuft BaN – Memoria Vetusta II hier im heimischen CD Spieler und ich bin hin und weg. Was sich hier darbietet ist die pure Steigerung von Black Metal. Fast möchte ich behaupten, das es für mich, der Höhepunkt des Musikalischen Schaffens ist. Die Franzosen haben ihren Hang zum Perfektionismus ausgelebt, Gänsehaut Riffs, verstörende und klirrende Stücke hier gemeistert. Hier vereint sich die Genialität von Ultima Thule und die progressiven Momenten von MorT, Odinist und The Work that Transforms God in einem Album welches sicherlich in die Geschichte eingehen wird.
Genug vom Überschwenglichen, hin zur reinen Kritik.
Wie immer muss man eine Komposition von BaN als Gesamtwerk sehen. Deswegen wirds an späterer Stelle nochmal eine Kritik geben, wenn das Album ein paar Tage auf mich gewirkt hat. Technisch und Klangtechnisch gibt es nichts auszusetzen. Saubere Produktion aber immer noch mit dem gewissen Rauen Unterton den eine BM Produktion braucht. Der Einsatz von Keyboards ist wirklich minimal und unterstreicht immer gut die Stimmung ohne Aufdringlich zu werden. Der Gesang selbst ist diesmal nicht so aggressiv wie er auf den anderen Alben wahr. Stellenweise versteht man die Passagen ganz gut ohne sich zu arg darauf zu Konzentrieren.
Mehr folgt…