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  • Chef 21:43 on 10. February 2009 Permalink
    Tags: Gedanken   

    Es gibt sie noch… 

    … die wenigen Leute die nicht auf den “ich-tue-gebildet-Zug” aufspringen und das Hirn einschalten. Dagegen sein ist gerade der neue Trend!


    (gefunden bei den Lokalisten)

     
  • Chef 10:26 on 9. February 2009 Permalink
    Tags: Gedanken   

    Der Gedanke zum Wochenausklang 

    Was wäre die Welt ohne Probleme? Ein besserer Ort? Mitnichten. Vor lauter Glückseligkeit und Freude würden wir durchdrehen und der gesunde Menschenverstand würde pervertieren. Keine schöne Vorstellung. Doch inmitten unserer heutigen Zeit, in der das Individuum mehr und mehr gezüchtet wird, eine Spassgesellschaft herangezogen wird die fern von Zwängen und vor allem Verantwortung ist – ja sind wir dem Ziel da nicht schon nahe? Wo Probleme auftauchen, welches Kleid man auf der Party trägt oder welche Schuhe gerade In sind eine Generation bestimmen und nur wenige den Geist bewahren um zu denken. Willkommen in der Freigeistigen, egozentrischen Zeit. Der gesunde Widerstand gegen die Normen die wir uns einst selbst auferlegt haben, gegen Gesetze die uns zu etwas besseren gemacht haben.

    Wenn man die menschliche Komponente abzieht erhält man einen lebensunfähigen Menschen, der nicht weiss wie er ohne seine “Problemchen” überleben kann. Manchmal ist es mir fremd, wie sehr der Mensch sich distanziert hat, sich vollkommen abgekehrt hat und die bequeme und einfache Rolle des Fisches im Strom angenommen hat.

     
  • Chef 21:03 on 4. February 2009 Permalink
    Tags: Gedanken, ,   

    Unsorted | Die Twitter Story | macfidelity.

    Jo ich werde mal kurz meinen Senf dazu geben.

    Anfangs auch etwas skeptisch gewesen, eine Zeit lang mitgemacht und wieder auf den Punkt -> irgendwie unnötig gekommen. In der Kommunikationsgeschwängerten Gesellschaft nur ein weiterer Teil, bei dem sich Leute hervorheben können und sich “behaupten” können. Schon Nietzsche hat es in einem etwas anderen Kontext läuten lassen: Der Mensch der sich in eine Hülle umwirbt, um irgendwie in der Geschichte hängen zu bleiben – seine Maske muss ihm entrissen werden!

    Denn selbst im Geschäftlichen Umfeld verliere ich irgendwie keine Gedanken für so einen Quatsch. Möchte ich Kontakt halten -> E-Mail. Nur ein weiterer Web 2.0 Trend, der sicherlich bald normalisiert wird und dann irgendwie verschwindet.

     
    • fidel 21:12 on 4. Februar 2009 Permalink

      hehe … der Nietzsche-Vergleich gefällt – Daumen hoch.
      Bin auch gespannt wann sich das ganze gefühlt wieder normalisiert … wäre komisch wenn es nicht so kommen würde – kann ich nur zustimmen ;)

    • ChefNihil 10:15 on 5. Februar 2009 Permalink

      @fidel:

      Das Problem ist wohl eher ein Phänomen unserer Gesellschaft. Und seit den Erlebnissen in der S-Bahn heute morgen hoffe ich zwar auf den Niedergang von solchen Diensten, glaube aber nicht das es soweit kommt *schauder*.

  • Chef 23:08 on 1. February 2009 Permalink
    Tags: Gedanken,   

    Der Gedanke zum Wochenausklang 

    Musik – sie weckt Emotionen, verbindet Menschen miteinander und ist ein großes Kulturgut. Schon die Griechen wussten – Musik bereichert!

    Doch was ich gestern wieder auf einem Konzert erleben durfte stimmte mich doch etwas Nachdenklich. Viele posieren herum welche Bands sie alle kennen, wie diese doch rocken und so weiter und so fort. Genau wie sich die Leute auch gerne bei einem Konzert schön die Rübe zulaufen lassen. Keine Frage – Musik kann auch spassig sein. Aber hier ist das Damekles Schwert über den Köpfen.

    Ist Musik denn nicht ein Ausdruck von Emotionen, gedacht auch bestimmte Emotionen in anderen zu wecken? Ist es quasi ein Gefühlsstriptease eines Künstlers der allen sagen will -> so gehts mir gerade? Und warum würdigen wir das nicht mehr?

    Sicherlich, beschränken wir uns auf die Musik zuhause. Ich zähle einige Vinyl, Kassetten und CDs in meiner Sammlung – aber ich möchte behaupten zu 90% berühren mich die Interpreten auf gewisse Art. Selten kommt es vor das ich Musik als Hintergrundberieselung höre – dort gibt es nur einige Scheiben die für mich diesen “Wert” besitzen. Doch bei vielen setze  ich mich gerne hin, lese dazu und lasse mich berühren. Genieße die Momente und die Stimmung. Viele Sammeln Musik wie etwas “unnützes”. Gerade durch das MP3 Zeitalter gibt es Leute die zig GB an Musik zuhause rumliegen haben. Aber ich möchte wetten, dass vieles davon einfach nur brach liegt. Weder angehört noch irgendwie bekannt. Nun lasse ich meine böse Ader raus und sage – mit der heutigen Pop Musik kann man das machen – dort sprechen nicht die Künstler, sondern das Geld. Und sowas verdient sicherlich kein großes Gehör.

    Wie stehts bei euch mit der Musik? Was verbindet ihr damit?

     
  • Chef 20:46 on 25. January 2009 Permalink
    Tags: Gedanken   

    Der Gedanke zum Wochenausklang 

    Wieder hat sich eine Woche verabschiedet, die dritte in diesem Jahr. Und wieder geistern mir unzählig viele Gedanken im Kopf herum.

    Gestern beim weggehen in der Münchner Stadt aber, wurde ein besonderer Gedanke wieder ganz laut. Er lummert schon lange in meinem Kopf und erst jetzt fängt er langsam zu reifen an.

    In erster Linie geht es um die heutige Abgrenzung der Jugend. Natürlich, schon Sokrates sagte das die Jungen sich immer wiedersetzen (Zitat). Doch mir geht es weniger um widersetzen sondern um das heutzutage hochgelobte “Individualsein”. Jeder Mensch beharrt auf seine Eigenständigkeit, ja seiner Einzigartigkeit. Doch in diesen Strudel, geprägt von Egoismus, Sturheit und Verblendung ist der wesentliche Aspekt schon lange Untergegangen – das ungewöhnliche dasein. In dem Drang unbedingt anders zu sein, sich anders zu kleiden, anders zu geben haben sich schon Herden gebildet die eigentlich den Individualismus negieren. Man sieht sie nicht auf einen Haufen, doch sie sind trotzdem überall – und verlieren damit ihre Glaubwürdigkeit.

    Gerne berufe ich mich auf Nietzsches Lehre, sich selbst zu überwinden umd sich zu entwickeln. Auch die Verneinung der falschen Gesellschaft spielt hier eine Rolle. Und war früher der abgelehnte Humanismus, der gelebte Egoismus – was ist er heute? Die Verneinung der Gesellschaft kehrt sich um – von Misanthropischen Gedanken zum Philanthropischen.

     
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